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Positano an der Amalfiküste

Die Gemeinde Positano liegt in der süditalienischen Region Kampanien (Provinz Salerno) an der Amalfiküste, unmittelbar über dem Meer. Die steil zum Meer abfallende Gemarkung verleiht der Gemeinde ein pittoreskes Bild: Häuser stehen dicht übereinander und sind teilweise nur über Treppen oder enge, steile Gassen zu erreichen. Der amerikanische Schriftsteller John Steinbeck, der – wie viele andere Prominente – von Positano begeistert war, nannte die Gemeinde einen „senkrechten Ort“! Positano hat heute rund 3.900 Einwohner.

Interessantes aus der Geschichte eines „senkrechten Ortes“

Im Mittelalter war Positano Teil der Republik von Amalfi. Der Hafen des Dorfes leistete wichtige Dienste für den Seehandel der Amalfitaner. Mit dem Niedergang der Republik Amalfi im Spatmittelalter ging auch die Bedeutung von Positano zurück. Es blieb über Jahrhunderte ein eher armes Fischerdorf. Im 13. Jahrhundert wurde am Strand von Positano eine wertvolle byzantinische Ikone mit einem Bildnis Marias gefunden.

Positano

Blick auf Positano

Die Bewohner von Positano widmeten diesem Bild ihre Kirche „Santa Maria Assunta“ (Mariä Himmelfahrt). Die beeindruckende Kirche steht nah am Strand. Außer der Ikone sind in dem Gotteshaus weitere interessante Kunstwerke zu sehen, beispielsweise ein Kruzifix von 1798 und schöne Altarbilder. Die mächtige Kuppel der Kirche prägt das Ortsbild von Positano. In früheren Jahrhunderten waren die Bewohner der Amalfiküste immer in Gefahr, von Seeräubern überfallen zu werden. Daher bauten sie Wachtürme an den Stränden. Einer dieser historischen Wachtürme steht noch am großen Strand von Positano.

Ein weiterer Turm, der so genannte „Sarazenenturm“ (erbaut im 16. Jahrhundert), verfiel im Lauf der Zeit zur Ruine. Der Schweizer Künstler Gilbert Clavel (1883 – 1927) kaufte den Turm und renovierte ihn. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen zahlreiche prominente Besucher nach Positano, auch einige deutsche Emigranten zur Zeit des Nationalsozialismus, u.a. Stefan Andres, Walter Meckauer und Armin T. Wegner. Die Prominenten machten den Ort bekannt, dadurch wurden zahlreiche Touristen auf Positano aufmerksam. Seit den 1950-er Jahren ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsfaktor für Positano. Die Gäste sind begeistert vom Flair des Ortes, von den Stränden und der Umgebung! Dementsprechend gute und handverlesene Unterkünfte in Positano finden Sie bei www.bella-ischia.de.

Strände, Ausflüge, Souvenirs

Direkt beim Hafen, im Schatten des alten Wachturms, erstreckt sich die „Spiaggia Grande“, der große Strand von Positano. Es handelt sich dabei um einen Kiesstrand, der zur Hauptsaison sehr gut besucht wird. Etwas ruhiger und kleiner ist die „Spiaggia Fornillo“. Dort werden Liegestühle und Sonnenschirme vermietet. Verschiedene Strände und Badebuchten in der Umgebung sind nur per Boot erreichbar. Wer Spaß an Bootsausflügen hat, könnte auch zu den kleinen Inseln „Li Galli“ hinüberfahren, die vor dem Fischerdorf aus dem Meer ragen.

Die winzigen Eilande sind in Privatbesitz. Die größte gehörte zeitweise dem berühmten Tänzer Rudolf Nurejew. Im Frühling und Herbst ist die Umgebung von Positano ein ideales Wandergebiet. Der bekannte Wanderweg „Sentiero degli Die“ („Weg der Götter“) führt von Positano aus zunächst hinauf zum Bergdorf Nocelle (unterwegs sind rund 1.700 Treppenstufen zu überwinden!) und dann weiter in die Hochebene von Agerola. Nocelle, ein Teilort von Positano, hat nur ca. 200 Einwohner und ist autofrei! Einkehrmöglichkeiten sind in dem idyllischen Bergdorf vorhanden. Wenn der Urlaub zu Ende geht, möchten viele Touristen sich noch Souvenirs kaufen. Für Damen wäre natürlich ein Bummel durch die Boutiquen zu empfehlen, wo die „Positano Moda“ verkauft wird, Röcke und Blusen aus Leinen und Baumwolle in fantasievollen Formen und Farben. Die Herren könnten sich für eine Flasche Limoncello, den berühmten typischen Zitronenlikör der Amalfiküste, entscheiden!

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