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Urlaub auf Sardinien

Sardinien hat einen alten Geist, den der aufmerksame Besucher in den zahlreichen ursprünglichen und oft eindrucksvollen Überresten, die auf der gesamten Insel verstreut liegen, entdecken kann.

Urlaub auf der Insel Sardinien

Die Insel ist seit der Altsteinzeit besiedelt. Seit der Jungsteinzeit brachte Sardinien blühende, verschiedenartige Kulturen hervor, die ihre Spuren in zahlreichen Denkmälern und in den vielen handgefertigten Artefakten hinterlassen haben. Die antiken Sarden wohnten zuerst in natürlichen Höhlen, dann in Hütten, und lebten von der Landwirtschaft, Jagd und Fischerei. Zur Natur pflegten sie eine sehr enge und religiöse Beziehung. Sie versuchten die Fruchtbarkeit ihrer Felder und die ihrer Tiere durch die Verehrung einer weiblichen Gottheit zu sichern. Diese Göttin stellten sie auf unterschiedliche Weise mit Figuren aus kleinem Stein oder Lehm dar.

Heute ist Sardinien eines der Top-Reiseziele der Kulturbegeisterten, Strandurlauber und Naturfreunde.

Von Civitavecchia, dem Hafen von Rom, Livorno, Piombino, Genua, Neapel, Palermo, Trapani, Barcellona und Marseille starten in der Hochsaison mindestens einmal täglich Fähren nach Sardinien. Die Häfen auf Sardinien sind Arbatax, Olbia, Cagliari, Porto Torres, Golfo Aranci und Palau. Auf den Routen verkehren die Fährgesellschaften Moby Lines, Snav, Tirrenia, Grandi Navi Veloci, Dimaiolines, Grimaldi Lines, SNCM, La Meridionale, Sardinia Ferries und Saremar.

Die unzähligen Nuraghen sind das typische Element dieses geheimnisvollen und außergewöhnlichen Landes. Hinter ihrer majästetischen Erscheinung verbergen sie das Geheimnis einer Geschichte, die 3500 Jahre zurückliegt. Aufgrund der vielen Kirchen, denen man auf ganz Sardinien begegnet, wird die Insel im Volksmund auch oft als der Fels des Glaubens bezeichnet. In der Tat beherbergt das Eiland unter vielen anderen Baustilen alleine mehr als 60 romanische Kirchen, die aus Trachyt, Granit oder Basaltgestein errichtet wurden und ein herausragendes Beispiel religiöser Kunst darstellen. Diese sardischen Kirchen sind in der Regel klein, einfach und bis auf die natürlichen Farben des Steins, wie das Rot des Sandsteins, das schwarz des Basalts und das Weiß des Kalksteins, farblos. Zu den schönsten Kirchen gehören die aus dem Mittelalter. Nach dem Jahr 1000 entstand die Notwendigkeit, die katholische Religion in ganz Sardinien zu verbreiten und dies führte in der Geschichte dieser antiken Insel zu einer außergewöhnlichen architektonischen Entwicklung.

In der Mitte des Mittelmeers gelegen, ist Sardinien mit seiner zirka 1800 Kilometer langen Küste ein wahres Eldorado für die Liebhaber des Meeres und Wassersportler. Bereits in der Antike war die atemberaubende Küste mehr als beliebt. Damals waren es allerdings keine Touristen, sondern Plünderer, die die vielen traumhaften Buchten dazu nutzen, um auf der Insel Fuß zu fassen. Dies ist auch der Grund, warum das Meer bei den Sarden noch bis vor kurzem gar nicht bliebt war. De facto wurden entlang der Küste nur sehr wenige Dörfer gebaut.

Die wichtigsten Siedlungen wurden während der Zeit der römischen Herrschaft und davor unter der phönizisch-punischen Herrschaft errichtet. Einige Beispiele sind Karalis (Cagliari, die Hauptstadt von Sardinien), Nora, Tharros, Olbia und Turris Libissonis (Porto Torres) an der Nordküste von Sardinien.

Erst in den letzten Jahren dieses zweiten Jahrtausends gewann das Meer und die sagenhaft schöne Küste für die Sarden an Bedeutung. Dies ist einerseits auf die relativ neue Entdeckung des Tourismus, der am Ende der fünfziger Jahre begonnen hat, und andererseits auf die neu begonnene Fischereiindustrie und den zunehmenden Schiffsverkehr zurückzuführen.

Es ist weder ein Zufall noch eine Mode, das Sardinien heute zu einem der begehrtesten Traumreisezielen Europas gehört. Das Meer rund um diese große Insel, die nach Sizilien die zweitgrößte des Mittelmeers ist, gehört zu den schönsten und transparentesten in der ganzen Welt. In der Tat definierte D.H. Lawrence in seinem berühmten Buch „The Sea and Sardinia“, Sardinien als ein Land wie kein anderes und der sardische Schriftsteller Marcello Serra beschrieb in einem seiner bekanntesten Bücher „Sardinien, fast ein Kontinent“ die Einzigartigkeit der sardischen Landschaft und die großen und tiefen Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen, die Sardinien zu einem kleinen Kontinent werden lassen. Wenn Sie sich für einen urlaub auf dieser schönen Insel entschieden haben, empfehlen wir Ihnen den Reiseanbieter www.bella-sardinien.de. Die Agentur hat sich auf die Insel Sardinien spazialisiert und kennt dort land und Leute.